| Visa Verlängerung |
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| PETER - Venezuela | |||
| Geschrieben von: Peter Helfer | |||
| Freitag, 07. August 2009 um 13:24 | |||
Im Juni habe ich mich über die diesjährige Verlängerung meines Visums für Venezuela bei der Onidex in Caracas orientiert. Man hat mich aufgeklärt darüber, dass die Onidex neu Saime heisst und dass die Visas dank einer Dezentralisierung an mehrere Aussenstellen nun effizienter ausgestellt werden würden.Hört sich ja gut an! Donnerstag, eine Woche später, kam ich um 05.45 Uhr in der Saime an, weil man ja weiss, dass Schlangenstehen angesagt ist. Daher sicherlich frühzeitig versuchen dort zu sein. Um diese Uhrzeit hatte ich jedoch schon so 30 Personen vor mir und ich hab nicht wirklich glauben wollen, dass die nur 20 Personen passieren lassen. Daher wartete ich einfach bis sie dann wirklich um acht Uhr aufmachten. Aber nichts war... Ausser Spesen, nichts gewesen, denn es werden unumstösslich nur 20 Personen abgefertigt. In der Wartezeit habe ich mich natürlich mit einigen Personen unterhalten und mir wurde klar, dass man sage und schreibe vor dem Saime Gebäude übernachten muss, um unter die 20 Personen zu kommen! Daher ging ich dann gleich nach Hause schlafen, so dass ich fit für die Übernächtigung bin. Am selben Abend fuhr ich mit einem Taxi nach Los Ruices. Den Rucksack mit einer Decke und Proviant gefüllt. In der Hoffnung um acht Uhr abends noch ein Platz unter den ersten zwanzig zu ergattern. Staunte nicht schlecht, als die schon dort anwesenden sagten, dass ich schon die Nummer 15 sei!! Man stelle sich vor, dass dann um zehn Uhr abends die zwanzig Nummern schon vergeben waren. Einige die später kamen, konnten das ja nicht glauben und übernächtigen auch. Wurden dann am nächsten Morgen von der Wirklichkeit eingeholt und verbrachten die Nacht vergebens mit uns. Nach der durchgemachten Nacht, hatten wir dann die Hoffnung um acht Uhr morgens dann gleich die Dokumente abgeben zu können. Fehlanzeige! Das Büro öffnete natürlich erst um halb neun und dann wurde erst mal die anderen vier Schlangen für den Pass der Venezolaner abgearbeitet. Dann schliesslich um halb zehn Uhr wurden die ersten fünf von unserer Schlange reingebeten. Dann wieder werden die anderen vier Schlangen bevorzugt. So ging das weiter, bis ich dann schliesslich eintreten durfte um in zwei Minuten meine Dokumente abgeben zu können. 14 Stunden warten für zwei Minuten! Wir fühlten uns disrkiminiert und erniedrigt. Dieses Vorgehen ist schlichtweg beschämend für den Venezolanischen Staat! Man stelle sich vor, dass auch Kinder sowie ältere Personen die Nacht, in einer der gefährlichsten Städte der Welt, verbringen müssen um seine Dokumente regliert zu bekommen! Auf dem Empfangsabschnitt wird dann ein Datum festgesetzt an welchem man das Pass wieder holen kann. In einer Woche soll das angeblich soweit sein. Die Ausgabe der Pässe ist dann jeweils nur zwischen halb zwei und halb drei am Nachmittag möglich. Selbstverständlich war ich dann pünktlich am 23. Juli um halb zwei in Los Ruices zusammen mit einigen Personen die mit mir die Nacht verbracht hatten. Nun, wir wurden natürlich alle enttäuscht und gingen mit leeren Händen wieder nach Hause! Es wär ja ein Wunder gewesen, hätte das in einer Woche geklappt! Gestern ging ich dann in guter Hoffnung hin und konnte meinen Pass mit meinem neuen Visum entgegennehmen. Drei Wochen danach!
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Im Juni habe ich mich über die diesjährige Verlängerung meines Visums für Venezuela bei der Onidex in Caracas orientiert. Man hat mich aufgeklärt darüber, dass die Onidex neu Saime heisst und dass die Visas dank einer Dezentralisierung an mehrere Aussenstellen nun effizienter ausgestellt werden würden.





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